Vom S-Bahnhof Adlershof kommend markiert das „Medienfenster“ mit dem achtgeschossigen Turm den Eingang zum Wissenschaftscampus. Der sich anschließende fünfgeschossige Baukörper wird beiderseits durch markante Rücksprünge rhythmisiert. Architekt Thomas Müller: „Die kraftvolle, rote Fassade schafft die Verbindung zu bereits bestehenden Backsteingebäuden in Adlershof und verortet das Gebäude so selbstverständlich in der Umgebung.“
Im Sinne einer bauphysikalisch homogenen, langfristig hochwertigen und wohngesunden Bauweise wählten die Architekten für die Hintermauer mit Mineralwolle verfüllte Poroton-Ziegel S10-MW in der Stärke 36,5 Zentimeter sowie für die Innenwände Planfüllziegel.
Der Poroton-S10-MW ist aufgrund seiner hohen Druckfestigkeitsklasse für Gebäude mit bis zu neun Geschossen einsetzbar und somit für den Geschosswohnungsbau prädestiniert. Zudem erfüllt er die hohen Anforderungen an Wärme- Brand- und Schallschutz.
Die 153 Appartements mit ein bis drei Zimmern sind auf die Bedürfnisse von wissenschaftlichen Mitarbeitern, Studierenden oder Menschen zugeschnitten, die zeitlich begrenzt eine Bleibe benötigen, beispielsweise Gastprofessoren oder ausländische Studierende. Die Wohnungen sind deshalb vollständig möbliert.
Im Erdgeschoss befinden sich Gewerbe- und Gastronomieflächen.