Reference photo infrastructure landscaping in Neder-Over-Heembeek

Pflasterklinker: Nachhaltig und hart im Nehmen

Der Tausendsassa für öffentliche Plätze

Klinkerpflasterdecken können Generationen überdauern. Müssen sie Umgestaltungen weichen, werden sie häufig zurückgebaut und die „geretteten“ Bodenklinker neu verbaut. Je nach Alter kommen sie sogar als historisches Baumaterial in den Handel, das sich durch den besonderen Charme der Patina auszeichnet. Allein das zeigt die Unverwüstlichkeit von Pflasterklinkern, die auch im Alter nichts von ihrer Schönheit verlieren.

Belastbarer Auftritt

Deshalb haben sie sich im Laufe der Jahrhunderte gerade auch im öffentlichen Raum als besonders geeigneter Baustoff erwiesen. Pflasterklinker dienen zur Befestigung und Gestaltung einer Vielzahl befahr- und begehbarer Flächen, sind belastbar und bieten gleichzeitig viele Möglichkeiten für eine kreative Gestaltung. Die Flächen kommen auch mit hohen Verkehrsbeanspruchungen bis hin zu Schwerlastverkehr, wie sie auf Industrie-, Gewerbe- oder Hauptgeschäftsstraßen zu finden sind, zurecht, sofern die bautechnischen Anforderungen bei der Planung berücksichtigt werden. 

Pflasterklinker öffentliche Plätze Vorteile Kommune
Flora in Köln
© Sven-Erik Tornow

Technisches Regelwerk

Wichtig für Fachbetriebe des GaLa-Baus: Öffentliche Auftraggeber vereinbaren in diesem Zusammenhang grundsätzlich das technische Regelwerk für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen mit Klinkerpflasterdecke als Vertragsbestandteil, ergänzt um zusätzliche Lieferbedingungen, Normen und Richtlinien. Ausführlichere Informationen zu den wichtigsten Inhalten finden sich im Planungsordner Pflasterklinker von Wienerberger.

Zu den für öffentliche Flächen besonders wichtigen Kriterien, für die meist strenge Sicherheitsvorschriften gelten, gehören unter anderem: Maßhaltigkeit, Festigkeit, Frost-Tau-Widerstand, Abriebverhalten und Rutschwiderstand. Pflasterklinker von Wienerberger entsprechen jeweils der höchsten Anforderungsklasse. GaLa-Bauer sind damit immer auf der sicheren Seite.

Gestalterische Herausforderungen

Das breite Portfolio von Wienerberger lässt keine Wünsche offen. Sonderausführungen wie Blindenleitklinker oder LED-Lichtelemente sind ebenso im Programm wie eine Farb- und Formenvielfalt, mit der die gestalterischen Aufgaben, die öffentliche Plätze in einem ganz besonderen Maße erfordern, gelöst werden können. Der Vorteil von Pflasterklinkern: Sie sind Baustoff und Gestaltungselement in einem. Die optische Gliederung von Plätzen, die atmosphärische Note, die Steuerung der Besucherwege, Einfassungen und die Aufnahme selbst schwerer Lasten – all das kann ohne Materialmix beim Belag realisiert werden.

Die Farbpalette der Wienerberger Penter-Pflasterklinker reicht von Gelb- und Grauschattierungen über Orange-, Rot- Braun- bis hin zu Blau- und Anthrazittönen. Dazu kommen die unterschiedlichen Formate und Formziegel. Und nicht zuletzt die Verlegeart: Die diversen Verbände wie Läufer-, Fischgrät-, Ellenbogen- oder Blockverband eröffnen weitere Möglichkeiten, den Plätzen eine ganz eigene, charakteristische Note zu verleihen. Hier ist die Verlegekunst der GaLa-Bauer gefragt, die die Intention der Auftraggeber erfassen müssen, um sie dann adäquat umzusetzen.

Pflasterklinker öffentliche Plätze
Flora in Köln
© Sven-Erik Tornow

Überzeugende Argumente

Für die Verwendung von Pflasterklinkern für öffentliche Flächen sprechen in der Tat viele Argumente: Bei fachgerechter und auf die vorgesehene Beanspruchung abgestimmter Planung und Ausführung erreichen Klinkerpflasterflächen eine Nutzungsdauer, die derjenigen anderer Bauweisen für Verkehrsflächen entspricht. Dazu kommt: Die Beläge bleiben auch ohne großen Pflegeaufwand schön. Pflasterklinker altern nicht. Sie sind robust und farbecht und nach dem nächsten Regenguss wieder sauber. Außerdem lassen sich bei ungebundener Bauweise eventuelle Änderungen oder Nacharbeiten durchführen, ohne dass dies anschließend sichtbar ist oder der Belag komplett erneuert werden muss. Die Steine rund um die Einsatzstelle werden aufgenommen und seitlich gelagert. Anschließend wird neu verfüllt, verdichtet, gebettet und alles wieder eingefügt. Auch Aufgrabungen für Rohr- und Leitungsarbeiten können auf diese Weise gehandhabt werden. Ein weiteres Argument, das angesichts der immer öfter geforderten Nachhaltigkeit an Bedeutung gewinnt: Klinkerpflasterbeläge halten nicht nur „ewig“. Pflasterklinker sind auch, sollten sie nicht wiederverwendet werden, als natürlicher Baustoff zu 100 Prozent recycelbar.

Die etwas höhere Anfangsinvestition zahlt sich auf Dauer aus – in Form eines optisch überzeugenden Erscheinungsbilds, unendlicher Gestaltungsfreiheit, nahezu unverwüstlicher Schönheit, Pflegeleichtigkeit und nicht zuletzt aufgrund der ökologischen Pluspunkte. 

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