terca WIT /Penter Husum Gelbbunt

Lange Nutzungsdauer und geringer Erhaltungsaufwand

„Pflasterklinkerbeläge sind nachhaltig nutzbar!“

Carsten Wolke
Carsten Wolke, Fachberater Spezialvertrieb Pflaster

„Im Gegensatz zu Betonpflastersteinen, die in Süddeutschland das Feld anführen, sind Beläge aus Pflasterklinkern, die ungebunden verlegt und richtig gebettet wurden, auch nach zehn, 20 oder mehr Jahren noch intakt und wunderschön anzusehen“, sagt Carsten Wolke, der als Außendienstmitarbeiter im Penter-Team von Wienerberger im süddeutschen Raum unterwegs ist.

Er freut sich, dass das Interesse an diesem typisch norddeutschen Produkt in seinem Vertriebsgebiet kontinuierlich steigt. Von vielen GaLa-Bauern, die Pflasterklinker zum ersten Mal verlegen, bekommt er anschließend begeisterte Rückmeldungen. Gerne würde er auch den Kommunen die spezifischen Vorteile dieses natürlichen Baustoffs stärker vermitteln: „Pflasterklinkerbeläge eignen sich aufgrund ihrer nachhaltig langen Nutzungsdauer unter anderem hervorragend für öffentliche Flächen. Der Erhaltungsaufwand ist, wenn richtig verlegt wurde, gering.“

Die Bedeutung der Fuge

Die Nutzungsdauer von Klinkerpflasterflächen wird im Wesentlichen von der Dauerhaftigkeit der Tragschichten, der Bettung und der Fugenfüllung bestimmt. „Die Fugen sind extrem entscheidend für funktionale Flächen“, weiß Carsten Wolke. Sind diese nicht mehr vollständig verfüllt, beispielsweise weil zur Reinigung Saugmaschinen oder Hochdruckreiniger eingesetzt werden, durch die auch Fugensand ausgetragen wird, gerät der Belag irgendwann in Bewegung.

Standfestigkeit erhalten

Die Stabilität der Pflasterdecke mindert sich bereits ab einer Entleerungstiefe von zirka 20 Prozent der Steindicke. Durch eine regelmäßige Kontrolle des Oberflächenzustands kann dies rechtzeitig verhindert werden. Solange der Belag noch standfest ist reicht es, nachzusanden und neu einzuschlämmen. Damit verhindert man, dass Mulden entstehen, in denen sich Wasser staut. Falls es doch passiert, ist der Schaden bei der ungebundenen Bauweise leicht behoben. Die Klinkerpflasterdecke wird an den entsprechenden Stellen einfach aufgenommen und Tragschicht und Bettung werden neu aufgebaut. Anschließend können die gereinigten Pflasterklinker wieder eingesetzt und die Fugen verfüllt werden.

Rückführung des Belags nach Aufgrabungen

Das funktioniert auch bei Aufgrabungen, die notwendig werden, wenn Rohre oder Leitungen neu verlegt werden müssen. Die Beläge können hinterher problemlos in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden. Dazu wird die Pflasterdecke ganz- oder teilflächig so weit aufgenommen, dass der verbleibende Belag nicht mehr durch den Aushub beschädigt oder gelöst wird. Nach den Leitungsarbeiten muss die Aufgrabung fachgerecht verfüllt und verdichtet werden. dann werden die gereinigten und zwischengelagerten Pflasterklinker mit einer leichten Überhöhung wieder verlegt, die Fugen gesandet und alles durch Rütteln auf das Maß der verbliebenen Fläche gebracht. „Die ungebundene Bauweise bietet perfekte Voraussetzungen bei Sanierungsarbeiten“, hebt Carsten Wolke hervor: „Da die Pflasterklinker wiederverwendet werden können, muss kein Belag zerstört, sondern lediglich neu verlegt werden.“ Selbst wenn einzelne Pflasterklinker ersetzt werden müssen, ist dies kein Problem. Nach einiger Zeit setzen auch die neuen Pflasterklinker Patina an, sodass später kaum noch Farbdifferenzen erkennbar sind..

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