Haus_Sechzehn_A_Terca_Niara
© Wienerberger / Jens Willebrand
Haus_Sechzehn_A_Terca_Niara
© Wienerberger / Jens Willebrand

Weniger ist mehr | Vier Wände und ein Dach

Ursprünglichkeit als Leitmotiv
 
In seiner gekonnten Reduktion auf das Wesentliche – vier Wände und ein Dach – folgt das Haus Sechzehn A in Bergisch Gladbach der Ursprungsidee eines Hauses. Eine archaisch anmutende Backsteinfassade unterstreicht das Leitmotiv und bildet zugleich den Kontrast zur modernen Schlichtheit der Gebäudekubatur.  

Unauffällig ausdrucksstark

Im Westen direkt an Köln grenzend, liegt der Bergisch Gladbacher Stadtteil Refrath mit einem neu erschlossenen Baugebiet. Einerseits ein idealer Ort, um sich den Traum vom Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung zu erfüllen. Andererseits ein Ort baulicher Vielfalt, in dem man sich verlieren kann. So entstand schnell der Wunsch nach etwas anderem, eindeutigem.


Um der Heterogenität der umgebenden Bebauung etwas entgegen zu setzen, besannen sich Römer Kögeler und Partner Architekten der Ursprungsidee eines Hauses: Vier Wände und ein Dach. Der Verzicht auf jegliche Vor- und Rücksprünge, Erker und Dachgauben, eine zurückhaltende, ruhige Fassadengestaltung bei passgenauer Einfügung in die städtebauliche Maßstäblichkeit der Umgebung und natürliche Materialität waren das Leitbild des Entwurfs. Entstanden ist ein architektonisches Statement mit hoher Ausdruckskraft.

Reduzierung auf das Wesentliche: Das Objekt Sechzehn A ist der Inbegriff eines Hauses: Vier Wände und ein Dach, gekleidet in eine ausdrucksstarke Backsteinfassade mit dem Terca Wasserstrichziegel Niara.

Zeitgenössische Ziegelfassade mit archaischer Anmutung

Die archaisch anmutende Außenhaut des Hauses wird durch den gewählten Backstein erzielt. Der Terca Wasserstrichziegel Niara von Wienerberger zeigt sich in modernen Hellgrau-Nuancen mit partiellen Dunkelbraun-Schattierungen. Die Vermauerung ist mit einem 50 zu 50-Anteil als sogenannte Fußvermauerung ausgeführt, dabei wird die Fußseite, also die Rückseite der Klinker, als Sichtseite vermauert. Reliefartige Faltungen geben jedem Stein seine individuelle, markante Oberflächenstruktur. Diese Rauheit verleiht der homogenen Fassade eine geradezu haptische Optik. Ihr spezieller Charakter steht im Kontrast zur modernen Schlichtheit der Gebäudekubatur. Wie in früheren Zeiten sind Wasserstrichziegel auch heute ein rein natürliches Baumaterial. Bei den Hauptgebäuden des Hotels wurden bauliche Abgrenzungen vorgenommen, um die Fassade an die Breite der benachbarten Gebäude anzupassen. Das Endergebnis wurde weiter perfektioniert, indem die Ziegel in verschiedenen Mustern und dreidimensionalen Strukturen verlegt wurden. Diese entfalten bei Tageslicht eine besonders ästhetische Wirkung und bereichern die Fassade optisch – besonders an bewölkten Tagen. Der exklusive Terca Wasserstrichziegel Caven in Beige  mit Creme-Schattierungen korrespondiert dabei ebenso zurückhaltend wie ausdrucksstark mit der kontrastreichen Architektur. Durch ihre rustikale Ursprünglichkeit tragen sie zu einem natürlichen Wohngefühl bei und bilden eine gekonnte Symbiose aus Natur und Architektur: nachhaltig, zeitlos, ausdrucksstark.

Konsequente Geometrie

Alle Fensteröffnungen des Hauses folgen einem durchgängigen Verhältnis von Länge zu Breite und sind mit wenigen Ausnahmen bodentief. Die Ganzglasbrüstungen, die als Absturzsicherungen davor gesetzt wurden, sind nahezu unsichtbar. Im Dachgeschoss zeichnet eine eingeschnittene Loggia die Gebäudeform nach. Nichts stört die Klarheit der Grundidee des „einfachen Hauses“.

Zahlen und Fakten

  • Architekt: Römer Kögeler und Partner Architekten mbB, Köln
  • Bauherr / Bauträger: privat
  • Objekt: Haus Sechzehn A, Bergisch Gladbach / Refrath
  • Geschosse: 3
  • Fertigstellung: 2019
  • Produkteinsatz: Terca Wasserstrichziegel Niara, DF

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