Verlegung von Riemchen auf Poroton mit Mörtel

Verarbeitung Klinkerriemchen

In dieser Schritt-für-Schritt Anleitung lernen Sie die regelgerechte Verarbeitung von Terca Klinkerriemchen.

Anforderungen an die Ausführung

  • Die Ansetzfläche muss frei von Staub, Trennmitteln und Verunreinigungen sein.
  • Der Unterputz muss ausgehärtet und ausreichend tragfähig sein.
  • Bei kritischen Untergründen wird ein Haftgrund empfohlen (gem. DIN 18515-1).
  • Vor Beginn der Arbeiten sind die Schichthöhen festzulegen.
  • Der Riemchenverband ist zu beachten.
  • Klebemörtel unter Berücksichtigung der Verarbeitungszeit aufziehen.
  • Riemchen und Winkelriemchen im Floating-Buttering-Verfahren (gem. DIN EN 12004) verarbeiten, d.h. die Riemchen vor dem Ansetzen in die Klebefläche auf der Rückseite zusätzlich mit Klebemörtel bestreichen.
  • Um spätere Verunreinigungen zu vermeiden, sollte hervorquellender Kleber aus den Fugen nach dem Anziehen ausgekratzt werden.
  • Verfugung mit Fugeisen. Eine Schlämmverfugung wird nicht empfohlen!
  • Wasserabweisenden Riemchenfugenmörtel verwenden.
  • Die Verfugung ist von oben nach unten durchzuführen, um keine Verschmutzung zu verursachen.
  • Zur Vermeidung schädlicher Spannungen in der Außenwandbekleidung sollten Bewegungsfugen angeordnet werden. Die DIN 18515-1 empfiehlt bei großen Fassadenflächen Abstände von ca. 6 m für vertikale und ca. 3 m (Geschosshöhe) für horizontale Fugen. Bei kleineren Objekten (z.B. Einfamilienhäusern) reicht erfahrungsgemäß eine Dehnungsfuge je Gebäudeecke.

Verarbeitung Klinkerriemchen

1. Putzebene schaffen

Ausführung einer Putzebene mit mineralischem Leichtputz Typ I

  • Aufbringen des Außenputzes: Schichtdicke 15 bis 20 mm
  • Nach Aushärtung des Unterputzes Auftragen der Armierungslage (Armierungsmörtel mit Armierungsgewebe): Schichtdicke 4 bis 6 mm

2. Setzen der Klinkerriemchen

Verlegen der Riemchen mit Riemchenklebemörtel im kombinierten Floating- Buttering-Verfahren.

Nach Aushärtung der Armierungslage Verlegen der Riemchen mit Riemchenklebemörtel im kombinierten Floating-Buttering-Verfahren gemäß DIN EN 12004 - Schichtdicke im Mittel 6 mm + Riemchen.

3. Verfugen

Sauberes Verfugen

Verfugung mit wasserabweisendem Riemchen-Fugenmörtel mittels Fugeisen.

Riemchen
Zulässige Riemchenstärke
Zulässige Bauhöhe
Anwendbare Riemchen

... auf Poroton

Keine Einschränkung

Keine Einschränkung

Alle Riemchen

… auf WDVS aus Polystyrol

Max. 15 mm 1

Gem. Angabe des WDVS-Herstellers

Riemchen mit WA ≤ 6 M.- % 1

… auf WDVS aus Mineralwolle

 

Max. 15 mm 1

Gem. Angabe des WDVS-Herstellers

Riemchen mit WA ≤ 3 M.- % 1

1 bei einigen WDV-Systemen sind Riemchen mit höheren WA (bis 24 %) und größeren Dicken (bis 18 mm) zulässig

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