Klimaschutz, Klimawandel, Kampagne, Projekt

Ist Klimaneutralität überhaupt möglich?

Und warum wird nicht viel mehr CO2 in Deutschland kompensiert?

Kein Lebewesen ist von sich aus klimaneutral. Aber durch eine bewusste Reduktion des CO2-Ausstoßes mittels bewusster Ernährung, Fortbewegung, Konsumverhalten und Wohnsituation kann der Verbrauch deutlich reduziert werden, um die Welt im Gleichgewicht zu halten. Das gilt sowohl für Lebewesen als natürlich auch für Herstellungsverfahren, Produktionsprozesse oder industrielle Fertigungstechniken. Und was passiert mit dem CO2-Ausstoß, der nicht verhindert werden kann? Der wird kompensiert. Und zwar indem die gleiche Menge an anderer Stelle eingespart wird, die durch die Handlung im Vorfeld ausgestoßen wurde. Klingt einfach, sollte aber nur das letzte Quäntchen betreffen, das nicht durch eine vorherige Minimierung des CO2-Ausstoßes eingespart werden konnte.
 

An welchem Punkt befinden wir uns bei Wienerberger?

Mit unserem klimaneutralen Ziegel haben wir bereits einen wichtigen Meilenstein erreicht. Sukzessive arbeiten wir kontinuierlich an der Optimierung von Prozessen, investieren in den Einsatz erneuerbarer Energien und kompensieren anschließend die Restmenge durch den Erwerb von Emissionszertifikaten für Klimaschutzprojekte weltweit.
 

Warum weltweit und fast gar nicht in Deutschland?

Für das Klima ist es nicht entscheidend, wo Treibhausgase ausgestoßen oder eingespart werden, weshalb der Ort des unterstützten Klimaschutzprojektes und der Einsparung schlicht egal ist. Dennoch befinden sich die meisten Projekte in Entwicklungsländern, da diese von den Folgen des Klimawandels zuvorderst und am stärksten betroffen sind und die Hauptverursacher die Industrienationen sind. Zweiter Grund? Die Doppelzählung. Deutschland als Mitglied der EU hat das Kyoto-Protokoll unterzeichnet und sich somit zu Emissionsbeschränkungen und -minderungen verpflichtet. In der ersten Verpflichtungsperiode von 2008 – 2012, in der Deutschland über die nationalen Emissionen berichten musste, ist vorüber. In diesem Zeitraum wäre es also theoretisch möglich gewesen, dass die von Deutschland getätigten nationalen Reduktionen aus beispielsweise Waldprojekten sowohl in Deutschland angerechnet als auch weiterer Kundschaft von CO2-Kompensationen angeboten werden. Bei der Wahl der Anbieter von Zertifikaten sollte also auf eine saubere Eintragung ins Zentralregister geachtet werden.

Mehr Wind, mehr Wald, mehr Trinkwasserbrunnen

Um unsere Produkte nun klimaneutral anbieten zu können, haben wir mehrere Emissionszertifikate erworben und konnten 2020 ganze 9.100 Tonnen CO2 kompensieren. Beispielsweise durch den Ausbau eines Windparks in Indien, der Reaktivierung von Trinkwasserbrunnen in Ruanda oder der Wiederaufforstung von Waldflächen in Brasilien. Auch vor unserer eigenen Tür waren wir nicht tatenlos: Am Schutz der deutschen Moore beteiligen wir uns ebenso wie an der Wiederaufforstung auch in Deutschland.
 

Wie spart das jetzt konkret CO2?

Der Windpark im indischen Bundesstaat Maharashtra sorgt für einen geringeren Treibhausgasausstoß, da die Windkraftanlagen die klimaschädliche Kohleverbrennung ersetzen. Im brasilianischen Amazonas-Regenwald wird das Klima durch Aufforstung und Schutz vor Abholzung geschützt, sodass der gesunde Baumbestand CO2 aufnehmen kann. Und die Trinkbrunnen in Ruanda? Durch das saubere Brunnenwasser entfällt das vorherige Abkochen mit knappem Brennholz, sodass auch hier Ressourcen und auch CO2 eingespart werden. 

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