Familienfreundliche Wohneinheiten in drei Stadtvillen
Die drei Villen befinden sich zwischen Johannes-Kirsch-, Peter-Paul- und Wittenberger Straße auf einem etwa 2.800 Quadratmeter großen Grundstück. Benannt ist das Wohnquartier nach dem Jugendclub Karl-Sasse, der sich auf einem Teil des Geländes befand. Seit Mitte der 1990er Jahre stand der Bau leer und war dem Verfall preisgegeben. „Die Stadtfelder“ hatten die Grundstücksfläche zusammen mit weiteren Teilflächen von verschiedenen Eigentümern erworben, zusammengelegt und von allen Altlasten befreit. Damit schufen sie Platz für die drei frei stehenden Stadtvillen. Mit jeweils fünf Stockwerken sind diese auf einem durchgehenden Tiefgaragensockel angeordnet und beherbergen insgesamt 45 barrierefreie Wohnungen.
Die beiden äußeren Häuser bilden die straßenbegleitende, klare städtebauliche Kante. Das südliche Eckhaus, das am Kreuzungspunkt Wittenberger Straße steht, wird durch seine spitzwinklige Ausformung zum spannendsten Baukörper“, sagt Sandra Oheim, seit 2005 Partnerin und Gründerin des Bürostandortes von arc architekturconzept in Magdeburg, über die Anordnung der Gebäude auf dem Gelände. „Durch den Rücksprung des mittleren Hauses wird das gesamte Ensemble aufgelockert.“ Wichtig ist ihr zu erwähnen, dass die Intensivbegrünung auf dem Dach der Tiefgarage es ermöglicht hat, den Wohnungen im Erdgeschoss einzelne Gärten zuzuteilen. Loggien erweitern die Wohnräume in den oberen Stockwerken zum Außenraum. Sie schließen mit dezenten Ganzglas-Balkonbrüstungen ab, die den Gebäuden Eleganz verleihen. „Durch die horizontale Bänderung zwischen den französischen Fenstern wirken die Villen optisch weniger hoch“, so Sandra Oheim.