Wienerberger übernimmt insolventen Ziegelproduzenten Rimmele
- Traditionsunternehmen wird weitergeführt
- Das Ziegelwerk am Standort Ehingen (80 km südöstlich von Stuttgart) verfügt über Produktionskapazität von 100 Mio. NF
- Das Ziegelwerk am Standort Ehingen (80 km südöstlich von Stuttgart) verfügt über Produktionskapazität von 100 Mio. NF
Wien/Hannover, 01. Februar 2010 – Wienerberger baut durch den Erwerb des insolventen Hintermauerziegelproduzenten Rimmele ihre Aktivitäten in Süddeutschland aus. Rimmele ist ein alteingesessenes Unternehmen mit hohem Bekanntheitsgrad in der Branche und starken Kundenbeziehungen im schwäbischen Raum. Das Ziegelwerk am Standort Ehingen liegt 80 km südöstlich von Stuttgart und verfügt über eine Produktionskapazität von rund 100 Mio. NF (= Standardformat für Ziegeleinheiten). Die Transaktion wurde im Rahmen eines Asset Deals im Jänner abgeschlossen, wobei über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart wurde. Zum erworbenen Betriebsvermögen gehört auch eine Tongrube, die noch über Rohstoffvorräte für die nächsten 20 Jahre verfügt. 2008 erzielte das Werk einen Umsatz von 8,5 Mio. €, für die Weiterführung des Betriebs werden 28 Mitarbeiter übernommen.
„In Schwaben, dem Markteinzugsgebiet von Rimmele, waren wir bisher noch nicht vertreten. Wir haben schnell reagiert und die Chance, die sich für uns aus dem Insolvenzverfahren geboten hat, ergriffen, um unser regionales Portfolio in Deutschland optimal zu verstärken“, freut sich Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG, über die gelungene Transaktion. „Natürlich werden wir durch die Integration von Rimmele in unsere deutsche Organisation auch entsprechende Synergien im Verwaltungsund Vertriebsbereich realisieren können.“ Angesprochen darauf, ob dies nun als Wendepunkt bei Wienerberger zu sehen sei und man zukünftig wieder verstärkt mit Akquisitionen zu rechnen habe, meint Heimo Scheuch: „Solange das wirtschaftliche Umfeld sich nicht eindeutig bessert, bleibt die Sicherung der Liquidität unsere oberste Priorität. Die Übernahme von Rimmele ist in den für 2010 geplanten Investitionen von rund 90 Mio. € bereits berücksichtigt.“




